Das Wahrzeichen der Stadt ist der Heidegarten am Höpen mit seinen über 200 verschiedenen Heidesorten. Außer der Heide gedeihen aber auch Wildblumen und Stauden im Schneverdinger Straßenbegleitgrün und im Park. Für die Mehlschwalben werden geeignetes Baumaterial und Nisthilfen angeboten.
Ungewöhnlich sind in Schneverdingen die Angebote für Mehlschwalben in Form von Lehmpfützen bzw. eines Hochbeets mit lehmgefüllter Schale. Mehlschwalben benötigen für eine erfolgreiche Fortpflanzung diesen Baustoff für ihren Nestbau. Der Lehm muss hierfür laufend feucht gehalten werden. Am Rathaus und in dessen Umfeld finden die Vögel geeignete Fassaden für ihren Nestbau, oder können für sie aufgehängte Kunstnester beziehen. Am Rathausparkplatz steht ein Schwalbenturm, der noch auf einen Einzug der Mehlschwalben wartet.
Mit der Umgestaltung kamen mehr Struktur, Blütenfülle und Leben in die Außenanlagen des Kindergartens Am Jordan und auf den Schulhof der benachbarten Grundschule. Nichtheimischer Kirschlorbeer und weitere wenig biodiverse Sträucher wurden durch heimische Arten ersetzt, und eine Blumenwiese mit heimischen Arten in ein mageres Substrat gesät. Mit den Blumen kam eine vielfältige Insektenwelt dazu – nun können die Kindergarten- und Grundschulkinder in einem lebenswerten unmittelbaren Umfeld Natur entdecken und erfahren.
Mitten im Zentrum von Schneverdingen wurden üppige Staudenbeete angelegt. Auch wenn der Standort, direkt an der Straße, unter Bäumen und in unmittelbarer Nähe zu Gastronomie und Einzelhandel nicht gerade optimal für Stauden ist, haben diese sich dennoch gut entwickelt und sind zu einer Augenweide geworden. Zwar handelt es sich nicht um Wildpflanzen, sondern vielmehr um deren naturnahe Zuchtformen. Diese sind jedoch insektenfreundlich, ästhetisch und funktionell.
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