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Der Naturraum der Eifelgemeinde Nettersheim, die 2011 als Bundeshauptstadt der Biodiversität ausgezeichnet wurde, ist geprägt von einer vielfältigen Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Wiesen, Bachtälern und Auen.
Das Klima ist typisch für die Nordeifel. Bäche wie Urft, Erft und Genfbach durchziehen die Gemeinde und schaffen wertvolle Feuchtlebensräume. Die Böden sind abwechslungsreich, von nährstoffreichen Auenböden bis zu trockenen, kalkhaltigen Hängen. Diese Vielfalt ermöglicht eine reiche Flora und Fauna (FFH-Gebiete, Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete). Feuchtwiesen, Wälder und Trockenhänge bieten Pflanzenarten ebenso Lebensraum wie vielen Insekten, Vögeln und Amphibien (großes Vorkommen von Rote Liste Arten).
Die Gemeinde legt mit dem Herzstück Naturzentrum großen Wert auf Naturschutz. Die Region gilt als besonders artenreich und vereint geologische Besonderheiten, historische Kulturlandschaft und naturnahe Lebensräume zu einem charakteristischen Naturmosaik der Eifel.

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